Antevo

Antevo / Erben und vererben

Was Sie hinterlassen, und wem.

Nach einer veröffentlichten Schätzung wurden 2022 in der Schweiz rund 88 Milliarden Franken vererbt oder verschenkt. Mit dem Tod geht ein Nachlass als Ganzes auf die Erben über, und seit dem 1. Januar 2023 kann, wer einen Ehegatten, eine eingetragene Partnerin oder einen eingetragenen Partner oder Kinder hinterlässt, über mindestens die Hälfte frei verfügen. Diese Seiten beantworten die Fragen, die sich dabei stellen, jede mit ihren Quellen und einem Ort in Antevo, um daran weiterzuarbeiten.

Zu den Fragen ↓

Die Zeichnung: Die Linie einer Familie führt zum Nachlass, der mit dem Tod als Ganzes auf die Erben übergeht, und teilt sich dort. Hinterlässt jemand einen Ehegatten und Kinder, führen die Pflichtteile, je ein Viertel, weiter zu den Erben: die Hälfte des Nachlasses. Die andere Hälfte, die verfügbare Quote, verlässt die Linie zu einem offenen Halt: wen das Testament oder der Erbvertrag nennt. Bis 2022 betrug die verfügbare Quote drei Achtel.

Pflichtteile½ein Viertel für den Ehegatten, ein Viertel für die Kinder

Verfügbare Quote½per Testament oder Erbvertrag, an wen Sie wollen

Bis 2022: drei Achtel

Veröffentlichte Schätzung

88 Mrd.

Franken wurden 2022 in der Schweiz vererbt oder verschenkt, nach einer veröffentlichten Schätzung: fast doppelt so viel, wie die AHV in einem Jahr auszahlt.

Veröffentlichte Schätzung, Caritas-Sozialalmanach 2023 · Januar 2023Quellen 1

01 / Die Fragen

Sechs Fragen, beantwortet.

Aus dem Zivilgesetzbuch und dem Obligationenrecht auf fedlex.admin.ch, der Übersicht der Eidgenössischen Steuerverwaltung zu den kantonalen Steuern, der Bundeskanzlei und einer veröffentlichten Schätzung dessen, was jedes Jahr vererbt wird, jeweils mit der Quelle auf der Seite.

  1. 01Wer erbt von Gesetzes wegen, und was hat sich 2023 geändert?Ohne Testament zuerst die Nachkommen und ein überlebender Ehegatte. Seit 2023 ist der Pflichtteil der Nachkommen kleiner, und Eltern haben keinen mehr.
  2. 02Wie viel kann ich frei vererben?Mit Ehegatte, eingetragenem Partner oder Kindern seit 2023 mindestens die Hälfte des Nachlasses. Ohne sie alles.
  3. 03Gibt es in der Schweiz eine Erbschaftssteuer?Nicht beim Bund: Die Kantone besteuern Erbschaften, alle ausser Schwyz und Obwalden. Ehegatten sind in der Regel befreit, direkte Nachkommen in den meisten Kantonen.
  4. 04Was geschieht mit einem Unternehmen im Nachlass?Die Anteile gehen gemeinsam an die Erben, als Erbengemeinschaft, bis der Nachlass geteilt ist. Das Unternehmen besteht weiter, und seine Regeln für die Anteile können die Erben nicht einfach ausschliessen.
  5. 05Wem gehören die Marken nach einem Todesfall?Den Erben, wenn die Marke auf den Namen der verstorbenen Person eingetragen war. Das Register nennt sie weiter, bis die Änderung beim IGE eingetragen ist, kostenlos.
  6. 06Wie finden meine Erben alles?Mit einem Testament, das sich finden lässt, einer Liste dessen, was da ist und wo, und den Unterlagen, die die Behörde verlangt. Die Fristen nach einem Todesfall sind kurz.

02 / In Antevo

Sehen Sie den Nachlass so, wie Ihre Erben ihn sehen werden.

Antevo Wealth+ bringt mehrere Haushalte und Gesellschaften in eine private Übersicht, mit den Begünstigten und der Nachlassstruktur abgebildet, neben Portfolios, Immobilien und Privatbeteiligungen. Es zeigt, was da ist und für wen; was Gesetz und Testament bestimmen, bleibt bei Ihrer Notarin, Ihrem Notar oder Ihrem Rechtsbeistand.

Sehen, wie Wealth+ einen Nachlass abbildet 

Antevo Wealth+ · Haushalte, Begünstigte und die Nachlassstruktur

Quellen

Woher das stammt.

Die veröffentlichte Schätzung hinter der Zahl und die Primärquellen zu jedem rechtlichen Punkt: Zivilgesetzbuch und Obligationenrecht auf fedlex.admin.ch, das Bundesamt für Justiz, die Eidgenössische Steuerverwaltung, die Bundeskanzlei, das Parlament und das IGE. Einordnung, keine Beratung: Nichts hier ist Rechts- oder Steuerberatung. Was ein Testament, ein Vertrag oder ein Nachlass verlangt, bestätigt Ihre Notarin, Ihr Notar oder Ihr Rechtsbeistand.

  1. Marius Brülhart (Universität Lausanne): «Erbschaftssteuer: Effizient und trotzdem unbeliebt», Kapitel im Sozialalmanach 2023 der Caritas, Januar 2023people.unil.ch ↗
  2. fedlex.admin.ch: Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB), SR 210, Art. 457, 458, 462, 470–472, 476, 481, 498, 499, 505, 512, 517, 522, 529, 556, 559, 560, 566, 567, 580 und 602www.fedlex.admin.ch ↗
  3. Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV): Erbschafts- und Schenkungssteuern, Steuermäppchen für die Steuerperiode 2025, 26. November 2025www.estv2.admin.ch ↗

Schätzung von Marius Brülhart (Universität Lausanne) im Kapitel «Erbschaftssteuer: Effizient und trotzdem unbeliebt», Sozialalmanach 2023 der Caritas (Caritas-Verlag, Luzern, Januar 2023): rund 88 Milliarden Franken, die 2022 in der Schweiz vererbt und verschenkt wurden. Die Steuerzahl rechnet die 1,23 Milliarden Franken Erbschafts- und Schenkungssteuern, die Kantone und Gemeinden 2019 laut Daten der Eidgenössischen Finanzverwaltung einnahmen, auf 2022 hoch. Es sind die veröffentlichten Schätzungen des Autors, keine Zählung von Antevo.

Was Sie hinterlassen, ist eine Entscheidung. Sehen Sie zuerst das Ganze.

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