Glossar / Vermögen und Risiko
Korrelationsbruch
Ein Korrelationsbruch liegt vor, wenn Anlagen, die sich sonst unabhängig oder gegenläufig bewegen, plötzlich gleichlaufen, oft in Phasen von Marktstress. Die Diversifikation, auf die sich ein Portfolio stützte, schützt dann weniger, als die bisherigen Korrelationen nahelegten.
Verfasst von Antevo · 19. Oktober 2026
Zum Beispiel01 / In der Praxis
Nur zur Veranschaulichung, mit erfundenen runden Zahlen. Ein fiktives Portfolio von CHF 1’000’000 hält CHF 600’000 in Aktien und CHF 400’000 in Obligationen. Gestützt auf das bisherige Verhalten lautet eine Planungsannahme: Fallen Aktien um 20 %, steigen Obligationen um 5 %: −120’000 + 20’000 = −CHF 100’000 oder −10 %. Bricht der übliche Zusammenhang und fallen Obligationen gleichzeitig mit den Aktien um 5 %, ergibt sich −120’000 − 20’000 = −CHF 140’000 oder −14 %. Die zusätzlichen CHF 40’000 stammen allein aus dem veränderten Verhältnis der beiden Anlagen. Die BIZ berichtete, dass die Korrelation zwischen den Renditen von US-Aktien und Staatsanleihen Mitte 2021 von negativ zu positiv wechselte.
02 / In Antevo
Wo Sie dem Begriff
begegnen.
Die Seite zum Stresstesting erklärt das Vorgehen an einem fiktiven Musterportfolio, mit Szenario-Explorer und offengelegter Abdeckung und Methode.
Zur Seite (auf Englisch)03 / Verwandte Begriffe
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04 / Quellen
Woher das stammt.
Primärquellen für die Definition oben. Einordnung, keine Beratung: Was eine Entscheidung trägt, bestätigt Ihre Beraterin, Ihr Berater oder Ihr Rechtsbeistand.
